„Es ist wichtig, dass wir im Europäischen Parlament gut vertreten sind!“ – ETR

Unser Wahlheld im Februar ist Andreas Zehetner. Andreas Zehetner ist Mitglied der Lenkungsgruppe der Europäischen Plattform der Selbstvertreter.

“Es ist wichtig, dass wir im Europäischen Parlament gut vertreten sind”

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Die Europawahlen werden im Mai 2019 stattfinden.

In diesem Jahr sprechen wir bei Inclusion Europe darüber,
wie wir die Wahlen
für Menschen mit Lernschwierigkeiten
barrierefrei
machen können.

Wir sprechen auch darüber,
warum es wichtig ist, wählen zu gehen.

Jeden Monat sprechen wir
mit einem „Wahlhelden“ oder einer „Wahlheldin“.

Wahlhelden und Wahlheldinnen sind Menschen,
die über das Wahlrecht reden.

Wahlhelden und Wahlheldinnen
sprechen mit Politikern und Politikerinnen,
damit Wahlen für Menschen mit Lernschwierigkeiten
barrierefrei
werden.

Unser Wahlheld im Februar
ist Andreas Zehetner.

Andreas Zehetner ist Mitglied
der Lenkungsgruppe der Europäischen Plattform der Selbstvertreter.

Er ist Selbstvertreter
bei Inclusion Europes Mitglied Lebenshilfe Österreich.

Andreas kämpft für Barrierefreiheit
in vielen Bereichen.

Das macht er schon lange.

Elect

In Österreich haben Menschen unter Sachwalterschaft
schon seit 1988 das Wahlrecht.

Das Behinderten-Gleichstellungsgesetz sagt,
dass es Informationen in Leichter Sprache geben soll.

Was muss noch getan werden,
damit Wählen in Österreich barrierefrei wird?

Einige Dinge müssen sich noch ändern.

  • Wahllokale müssen barrierefrei werden.
    Zum Beispiel für Menschen,
    die keine Treppen steigen können.
  • Es gibt auch bei der Leichten Sprache
    noch viel zu tun.

Was sagen Sie zu Menschen mit Lernschwierigkeiten,
damit sie wählen gehen?

In Österreich finden die Europawahlen am 26. Mai 2019 statt.

Ich spreche über die Wahlen
mit Menschen mit Lernschwierigkeiten, die ich kenne:

  • Menschen, mit denen ich zusammenlebe
  • meine Kollegen und Kolleginnen
  • andere Selbstvertreter und Selbstvertreterinnen

Wir sprechen darüber, warum Wahlen wichtig sind.

Sie haben an der Zero Project Conference teilgenommen.

Das ist eine Konferenz darüber,
wie man die Dinge für Menschen mit Behinderungen
einfacher macht.

Bei der Konferenz gingen haben Sie an einer Besprechung zum Thema
„Wählen und politische Teilhabe
für Menschen mit Lernschwierigkeiten“ teilgenommen.

Worüber haben Sie dort gesprochen?

Alle Menschen mit Behinderungen haben das Wahlrecht.

Das heißt, wenn es um mein Leben geht,
muss ich mitreden können.

Das Wahlrecht ist auch ein Teil
der Europäischen Strategie für Menschen mit Behinderungen.

Auf dem Forum haben wir über diese Strategie gesprochen.

Diese Dinge sind Teil der Strategie:

Dabei sein.

Das heißt zum Beispiel barrierefreie Räume
und Unterstützung für Menschen mit Behinderungen.

Informiert sein.

Die Informationen müssen leicht verständlich sein
und in andere Sprachen übersetzt werden.

Zum Beispiel in Gebärdensprache.

Meinung sagen.

Das heißt, ich muss bei Diskussionen und Treffen
meine Meinung sagen können.

Zum Beispiel als Experte für Lernschwierigkeiten.

Abstimmung.

Jeder und jede Erwachsene sollte bei allen Wahlen
das Wahlrecht haben.

 

Mitentscheiden.

Das bedeutet, dass wir beim Wählen entscheiden,
wer die Regeln macht.

Am Ende der Konferenz
haben wir über diese Frage gesprochen:

„Was braucht man, um mitbestimmen zu können?“

Als Selbstvertreter oder Selbstvertreterin ist es wichtig,
dass Sie anderen zuhören können.

Sie brauchen auch viel Mut,
um etwas zu sagen.

Sie brauchen Gruppen,
mit denen Sie zusammenarbeiten können.

Informationen sollten für alle
barrierefrei zugänglich sein.

Wir sollten zum Beispiel
auch an Gehörlose und Sehbeeinträchtigte denken.

Im Mai finden die Europawahlen statt.
Warum ist es für Sie wichtig, wählen zu gehen?

Es gibt 7 Millionen Menschen
mit Lernschwierigkeiten in Europa.

Es ist wichtig, dass wir im Europäischen Parlament
gut vertreten sind.

Im Dezember 2017
waren einige Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter
im Europäischen Parlament.

Sie wollten sicherstellen, dass wir die
Europäische Strategie für Menschen mit Behinderungen bekommen.

Jetzt haben wir die Strategie.

Es ist wichtig, dass sie jetzt umgesetzt wird.

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